Der Münchner Teufelstritt

Die Münchner Frauenkirche gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Münchens. Da die Stadtverwaltung den Bau von hohen Gebäuden in der Münchner Innenstadt verbietet, sind die beiden 100 Meter hohen Türme charakteristisch für das Stadtbild Münchens.

Wer die katholische Kirche betritt, – und das sollten Sie, wenn Sie München besuchen -, dem wird vielleicht ein Fußabdruck in der Eingangshalle auffallen. Um diesen Abdruck ranken sich einige alte Geschichten und Sagen. Die gängige Theorie zu diesem Fußstapfen besagt, dass der Teufel die kurz vor der Vollendung stehende Kirche zerstören wollte. Als er sie betrat merkte er jedoch, dass die Kirche keine Fenster besaß. „In einer Kirche ohne Fenster wird niemand beten“ freute sich der Teufel und stampfte vor Glück auf den Boden auf. Er verließ die Kirche ohne Schaden anzurichten und bemerkte nicht, dass es sehr wohl Fenster in der Kirche gab, man sie von seinem Standpunkt aus aber nicht sehen kann. Als er seinen Fehler bemerkte war es zu spät. Die Kirche war geweiht und er konnte sie nicht mehr zerstören. Gut, dass der Teufel auch mal Fehler macht, sonst wäre München um eine schöne Kirche ärmer.

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