Vom Osterhasen kann man bunte Eier erwarten. Die Rentiere vom Weihnachtsmann helfen die schweren Geschenke zu transportieren, aber was der Ochse zu Pfingsten bringt?
Geschichtlich betrachtet hat der Ochse den Wasservogel abgelöst. Das Wasservogelfest war bis 1828 ein Brauch in den Gemeinden Neuhausen und Moosach, die heute Stadtteile von München sind. Danach wurde es von König Ludwig I. verboten, Grund war eine Schlägerei zwischen den Moosachern und den Neuhausern vor dem Nymphenburger Schloss.
Zum Wasservogel oder Pfingstl wurde am Pfingstmontag derjenige bestimmt, der als letzter zum Gottesdienst erschien. Der Spätgekommenen wurde dann geschmückt mit Schilf, Binsen, Stroh und Laub, bekam einen Vogelkopfzepter in die Hand und wurde dann am Rotkreuzplatz in den Dorfteich getaucht.
Üblicherweise wurde jetzt der Ochse zu Pfingsten herausgeputzt, wenn das Vieh das erste Mal auf die Weide getrieben wird.
Wer lieber Pferde zu Pfingsten laufen sehen möchte, der kann am Montag ab 13:00 Uhr beim Bavarian Classic auf der Galopprennbahn in Riem auf seine Kosten kommen.
Was in die Ohren gibt es beim Theatron Pfingstfestival im Olympiapark, neben namhaften Band aus München spiele auch welche aus London, Tokyo, San Franzisco, New York und Berlin. Samstags von 17-22:00 Uhr, am Sonntag und Montag Beginn jeweils eine Stunde früher, aber auch bis 22:00 Uhr.
Gut gerollt geht es zu auf der Familien Blade Night, die entgegen der Namensaussage schon um 13:00 startet – extra mit einem Bremskurs für Kinder damit auch dieses zum Ende gegen 20:00 halten können.
Sollte wider erwarten schlechtes Wetter sein fällt die Skate Night leider aus – mehr dazu hier.
ps

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