Egon Schiele – Kunst zum Diskutieren
Die Einen meinen, er sei verrückt gewesen – andere hielten ihn für genial. Egon Schiele. Betitelt als provokant und unzüchtig. Oder war dies doch die wahre Kunst der Moderne?
Wer seine oft auf grundierter Leinwand gezeichneten Werke genauer unter die Lupe nimmt, wird sich sein eigenes Bild machen können. Doch eines steht fest: Entweder man hasst oder man liebt ihn. Und wer Ihn liebt, der liebt sicherlich auch seine egozentrische Selbstdarstellung, die schöne Edith mit Ihrem bunten Faltenrock und seine turbulente Lebensgeschichte. Diese begann 1890 in Niederösterreich und endete im Alter von 28 Jahren, am 31. Oktober 1918 in Wien. Doch seine Werke sorgen immer noch für Furore und hitzige Diskussionen. Bis zum 04.03.2012 ist noch Zeit, die Schiele-Ausstellung im Lenbachhaus zu begutachten und sich ein eigenes Blid zu machen. Mit Klimt als guter Freund an der Seite, Aufenthalten im Gefängnis und militärischer Verwaltungsdienst gibt es über Egon Schiele viel zu erzählen. Eines können wir euch also versprechen: langweilig wird’s definitiv nicht!
Ausstellung: Egon Schiele: Das Unrettbare Ich – Werke aus der Albertina
03.12.2011 – 04.3.2012 / Di – So 10 – 18 Uhr
Freitag, 2.3., Sonderöffnungszeit bis 24 Uhr
Städtische Galerie im Lenbachhaus
Luisenstraße 33
80333 München
8,00 EUR / 4,00 EUR (ermäßigt)
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