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Wellenreiten in München?! Na klar!

Januar 14th, 2010 · 2 Kommentare

Neben dem Haus der Kunst, unter der Eisbachbrücke schießt der Eisbach – ein kleiner Arm der Isar – aus dem Untergrund wieder an die Oberfläche. Er trifft auf eine Betonrampe und durch den Druck entsteht so eine ganzjährige,  halbmeter-  bis meterhohe stehende Welle.

Schon Anfang der Siebziger kamen die ersten Wassersportbegeisterten auf die waghalsige Idee, diese Welle für ihr Hobby zu nutzen. Seitdem hat sich eine richtige Szene  um die Welle gebildet.  Bei gutem Wetter herrscht reges Treiben und Partystimmung unter den Zuschauern, Touristen und natürlich den Surfern. Sogar zu internationalem Ruhm unter den Surfern hat es dieser ungewöhnliche „Spot“ gebracht.

Möglicherweise wird es dieses Spektakel mit Wahrzeichencharakter aber bald nicht mehr geben. Denn verboten ist das Schwimmen und Surfen in dem Eisbach schon lange, obwohl es weitgehend toleriert wird. Da es aber immer wieder zu Unfällen, die teilweise auch tödlich endeten, gekommen ist, werden Stimmen laut, das Verbot streng durchzusetzen. Der Widerstand der Surf-Szene ist natürlich groß, ob es das Eisbachsurfen in Zukunft  noch geben wird, bleibt trotzdem fraglich. Es empfiehlt sich also sehr, dem Spaß beizuwohnen, bevor er eventuell  der Vernunft weichen muss.

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Tags: Allgemeines · Events in Muenchen · München

2 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 bennet // Feb 8, 2010 at 08:58

    Surfen ist ein echt tolles Ergebnis. Unbedingt machen!

  • 2 Jimbo // Apr 1, 2010 at 12:34

    Dieses Schauspiel so gibt es glaub ich nur in München. Die Tatsache, dass es nicht erlaubt ist, vergisst man schnell, denn die Welle wird permanent genutzt…

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