Bier und dessen Preis gaben in Bayern und München schon des öfteren Anlass für handfeste Revolte. So stürmten 1844 die Münchener zahlreiche Brauereien, um ihrem Ärger über ansteigende Bierpreise Luft zu machen, mit Erfolg. Da das Thema dauerhaft aktuell blieb, gründete sich 1899 der „Verband zur Bekämpfung betrügerischen Einschenkens“. Nach einer langen Vereinsgeschichte zählt der Verein heute über 4000 Mitglieder. Diese Engagieren sich für das ordnungsgemäße Einschänken in Biergärten, Gaststätten und den Wiesn.
Tatsächlich stellt der Verein eine, bei den Münchenern, willkommene Contra-Stimme gegen die Preiswillkür der Brauereien dar. Die Notwendigkeit ihrer Existenz sehen die Mitglieder außer Frage. Lassen die Brauereien nur 0,1 L aus ihren Wiesn-Krügen, rechnet sich das bei ihnen schon mit 4.2 Mio Euro. Eine Motivation zum Pfuschen besteht also in jedem Fall.

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1 Der BeerStickr Blog» Blogarchiv » Was haben die Klitschkos, Bier und mein Frauenbild gemeinsam? // Jan 29, 2010 at 17:00
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