
manwalk / pixelio.de
München ist nicht nur bekannt für sein exzellentes Bier, sein schmackhaftes Essen und seine Traditionskultur. Was die Mehrheit der Besucher nicht weiß: In München wurde die erste schwul-lesbische Partei Deutschlands gegründet. Die “Rosa Liste” gibt es offiziell seit 1989. Und als erstes Mitglied einer schwul-lesbischen Wählerschaft zog im Jahr 1996 Thomas Niederbühl in den Münchner Stadtrat ein. Ebenfalls eine deutschlandweite Premiere. Bis heute vertritt er dort die Interessen homosexueller Wählerinnen und Wähler. Im Jahr 2001 schließlich gehörten Niederbühl nebst Lebensgefährte zur ersten Gruppe schwul-lesbischer Heiratspaare in Deutschland.
Wir sagen: Weiter so Herr Niederbühl!
Tags: München · Wissenswertes

Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) / pixelio.de
Kürzlich vernahm man in der internationalen Medienwelt, es seien sogenannte Offshore-Leak-Daten über internationale Steuersünder entdeckt und veröffentlicht worden. Konkret handelte es sich um eine 260 Gigabyte große Festplatte mit den gespeicherten Daten von nahezu 130.000 Steuerflüchtlingen aus über 170 Ländern. Nun stellte sich jedoch heraus, dass diese brisanten Daten schon seit beinahe zwei Jahren bekannt waren. Die amerikanischen, britischen und australischen Behörden seien, so die Süddeutsche Zeitung, schon früher mit den Informationen in Berührung gekommen. Ein Skandal! Aber verwunderlich? Eigentlich nicht, wo man doch um so klarer erkennt, wer da so alles seine Steuern zu flüchten scheint.
Wir sagen: Wer mal flüchten will, sollte sich lieber ins Erb nach Parsching zurückziehen. Bei uns gibts keine brisanten Festplatten oder Skandale. Einfach nur gutes Essen, komfortable Zimmer und guten Service!
Tags: Erblick der Woche

Michael Hirschka / pixelio.de
Noch nichts vor heute abend? Wie wärs dann mit der “Langen Nacht der Musik”? Ab 20 Uhr bis drei Uhr in der Früh können Besucher in über 100 Spielstätten rund 400 Konzerte in der Münchner Innenstadt besuchen. An Genres ist so gut wie alles vertreten. Von Oper bishin zu Jazz, Rock oder Reggaeton ist für jeden etwas dabei. Im Zentrum konzentriert man sich dabei auf Rock und Pop, in Schwabing auf Blues, Jazz und Reggaeton während im Osten Münchens die Oper dominiert und im Südwesten Fans von Rhythm ‘n Blues, Cabaret und Balladen auf ihre Kosten kommen.
Wir sagen: Nichts wie los, die Ohren ausführen!
Tags: Events in Muenchen · München

Katharina Wieland Müller / pixelio.de
Eine der kuriosesten Nachrichten der Woche war vielleicht die Fusion der ost- und westdeutschen Anglerverbände. Ursprünglich noch durch die beiden Systeme BRD und DDR getrennt, versuchen die beiden Verbände (der Deutsche Anglerverein, DAV im Osten Deutschlands und der Verband Deutscher Sportfischer VDSF im Westen) in einem neuen Dachverband (Deutscher Angelfischerverband, DAFV) zu verschmelzen. Der gemeinsame Feind ist der Kormoran. Ein Vogel, der, so sind sich beide Verbände einig, bei weitem zu viel Fisch wegfrisst. Zur Bekämpfung des Tieres muss man sich nun also vereinen, um zusammenzuarbeiten. Nur trauen sich beide Verbände nicht über den Weg. Alles begründet in der Skepsis die während der deutschen Wiedervereinigung herrschte. Nur, dass diese sich in diesem Fall bis heute erhalten hat. Zumindest ein Akteur in dieser Angelegenheit scheint davon jedenfalls relativ unbeeindruckt: Der Kormoran.
Wir sagen: Liebe Angler. Bei uns bekommt auch man exzellenten Fisch. Und Kormorane lassen wir generell nicht ans Buffett!
Tags: Erblick der Woche

Dieter Schütz / pixelio.de
Nun ist es also so gekommen. Zwei deutsche Teams haben es ins Champions League-Finale geschafft. Klar, dass wir als Münchner für unser Team fiebern. Aber in aller Fairness muss man den Dortmundern auch eine Wahnsinnsleistung zugestehen. Besonders nach dem Götze-Transfer bemerkenswert. Ganz unkritisch kann man diesen Zug natürlich nicht sehen. Aber irgendwo gehört so etwas zum Fußball auch dazu. Auf ein spannendes Finale freuen kann man sich allemal!
Wir sagen: Auch ohne Transfers und Finalspiele kann man sich bei uns wie ein Gewinner fühlen. Spätestens wenn man sein Zimmer betritt!
Tags: Fußball

Michael Mertes (Aristillus) / pixelio.de
Aus Mexiko konnte man im Laufe der Woche eine interessante Neuigkeit vernehmen. Archäologen fanden in der uralten Stadt Teotihuacan einen Tunnel, der unter Umständen zu einem bedeutenden Herrschergrab führen könnte. Um mit größtmöglicher Vorsicht vorzugehen, nutzt man einen kleinen Roboter, der die Tunnels unter der Stadt befährt. Wissenschaftlich bewiesen ist, dass die Azteken die Stadt bereits verlassen vorfanden und die leeren, teils verfallenen Bauten bezogen. Man darf also gespannt sein, was die Forscher dort in nächster Zeit vorfinden werden.
Wir sagen jedenfalls: Um bei uns ein interessantes Plätzchen zu finden braucht man keine Roboter. Und einen Platz and er Sonne haben wir auch!
Tags: Erblick der Woche

KFM / pixelio.de
Am Donnerstagabend wurde traditionell der Maibock angestochen. Ab 18 Uhr floß das älteste Bockbier Münchens wieder aus offenen Fässern. Für die kabarettistische Untermalung sorgte Django Asül beim klassischen “Derblecken”. Für alle Nicht-Münchner: Das Derblecken bezeichnet wörtlich übersetzt “(blitzende) Zähne zeigen”. Beim Derblecken werden Personen des öffentlichen Lebens auf humorvolle Art und Weise kritisiert. Es geht auf die Tradition bayerischer Wirte zurück, die eigenen Gäste mit den stadtbekannte Geschichten aufzuziehen. Rhethorisch weniger begabte Wirte begannen irgendwann, sogenannte Gstanzlsänger zu engagieren, die die Gäste unterhielten.
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Lupo / pixelio.de
Nun aber mal weg von Bombenanschlägen und Steuerhinterziehungsskandalen! Ein ZEIT-Online-Redakteur berichtete kürzlich über die Kunst des Tätowierens in Thailand. Für Glück und ein langes Leben lassen sich die Thai alle erdenklichen Bilder stechen. Nahe Bangkok findet jährlich das Wai-Krhu-Festival (übersetzt: “Ehre den Lehrer”) statt. Hier treffen sich thailändische Tattoo-Liebhaber um in die Rolle der auf ihnen abgebildeten Tiere zu schlüpfen. Sie fühlen sich dabei wie Affen, Elefanten oder sogar Vögel und spielen ihre Tiere inbrünstig vor großem Publikum. Viele versprechen sich davon Schutz vor Unheil, Glück, Gesundheit und andere positive Aspekte.
Wir sagen: Für einen glücklichen Tag reicht auch zunächst mal ein Besuch im Erb. Und für gute Gesundheit tuts auch ein ausgewogenes Mittagessen. Und das gibts im Erb bekanntermaßen auch.
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Eva Kaliwoda / pixelio.de
Wer dieses Wochenende noch etwas Außergewöhnliches sucht, wird auf dem Frühlingsfest nicht enttäuscht. Nach der gestrigen Eröffnung wird das Frühlingsfest seinen Gästen in München noch bis zum 5. Mai allerlei an Fahrgeschäften Attraktionen bieten. Im Übrigen: Wer noch alte DMark-Beträge hat, kann diese auf dem Fest völlig legal als Zahlungsmittel nutzen.
Wir sagen: Auf, auf! An die frische Luft!
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Ich-und-Du / pixelio.de
In der ZEIT konnte man kürzlich ein Interview mit einem Studenten am Massachusets Institute of Technology (MIT) lesen. Der junge Mann beklagte sich nicht etwa über schlechte Studienbedingungen oder überzogene Studienkredite. Er beschwerte sich über den Geruch seiner Kommilitoninnen und Kommilitonen. Die Körperpflege der Studenten an seiner Bildungseinrichtung lasse zu wünschen übrig, so der Student. Dies sei universitätsintern auch bereits aufgefallen, weshalb man eine Plakatkampagne für mehr Hygiene unter den Studenten gestartet habe. Denn der Geruch lenke vom Lernen ab und sei gleichsam recht peinlich für seine Universität.
Wir sagen: Im Erb gibt es hochkomfortable Duschen. Auch für Studenten in der Prüfungsphase!
Tags: Erblick der Woche